Kieferorthopädie
Kinderkieferorthopädie
Je früher eine Zahn- oder Kieferfehlstellung erkannt wird, desto gezielter lässt sie sich behandeln — häufig noch, während der Kiefer wächst und sich sanft lenken lässt. Eine erste kieferorthopädische Vorstellung empfiehlt sich bereits im Alter von etwa 6 bis 8 Jahren, wenn die ersten bleibenden Zähne durchbrechen.
Ellen Kappel, MSc., unsere Spezialistin für Kieferorthopädie, dazu:
Bei Kindern und Jugendlichen nutzen wir das noch vorhandene Kieferwachstum gezielt aus. Häufige Behandlungsanlässe sind ein zu schmaler Oberkiefer, ein Kreuzbiss, ausgeprägter Engstand oder ein Rück- bzw. Vorbiss. Je nach Befund kommen herausnehmbare Platten, funktionskieferorthopädische Geräte oder — insbesondere in der zweiten Behandlungsphase mit allen bleibenden Zähnen — festsitzende Zahnspangen zum Einsatz.
Wichtig für den Behandlungserfolg ist vor allem die konsequente Tragezeit der Geräte sowie regelmäßige Kontrolltermine, bei denen wir den Behandlungsfortschritt überprüfen und die Apparatur bei Bedarf anpassen. Wir nehmen uns dafür bewusst Zeit und erklären auch den jüngeren Patienten selbst, worauf es bei der Behandlung ankommt — denn nur wer versteht, warum die Spange wichtig ist, trägt sie auch zuverlässig.